Das Zitat „Widersacher kommen mir nicht in Betracht“ stammt von Goethe. Es hat einen doppelten Boden. Denn Goethe ist tiefsinnig.

Zum einen kann es bedeuten, daß Sie sich abwenden, wenn Ihnen ein unangenehmer Mensch oder ein unbehaglicher Umstand begegnet. Sie würden das Gegenüber ignorieren, es als nicht existent betrachten. Das Prinzip der Einheit wäre in diesem Fall mißachtet, weil es eben alles dazugehören läßt, ohne Ausnahme.

Zum anderen aber kann es bedeuten, daß Sie sich sehr wohl zuwenden, das mißgünstige Gegenüber oder das widerwärtige Ereignis durchaus ins Auge fassen, aber eben nicht als Widersacher betrachten, sondern als notwendige andersartige Seite des Ganzen, das guten Grund hat, da zu sein. In diesem Fall ist das Prinzip der Einheit beachtet und ein förderlicher Umgang gefunden.

Der Mensch, der im Bewußtsein der Einheit lebt, findet im Außen keine Widerstände mehr!

Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe

Ich bewundere Goethe zutiefst und fühle mich ihm als Schriftsteller und als Mensch sehr verbunden. An einem Punkt allerdings lebte er offensichtlich nicht in der Vorstellung der Einheit. Im Verhältnis zum Tod tat er sich zeitlebens schwer. Er war nicht einmal fähig, der Beerdigung seiner Frau beizuwohnen und als der Tod an seine eigene Tür klopfte, konnte er sie nur unter dem Zwang eines fürchterlichen Herzschmerzes öffnen.

Der Tod gehört dazu wie das Leben. Auch ihm gebührt Achtung und Anerkennung. Den Tod nicht als Widersacher zu betrachten, sondern als wertvolles Mitglied des Ganzen zu sehen, zeugt von großer Weisheit. Denn erst das vorbestimmte Ende macht das Leben so wertvoll. Erst wenn etwas zu Ende geht, kann Neues beginnen. Der Tod ist Ende und Anfang zugleich. Mit ihm beginnt ein neues Leben.
Genauso verhält es sich mit den kleinen Toden des Lebens, mit den kleinen und großen Abschieden, die Sie im Laufe Ihres Lebens ganz natürlicherweise erfahren. Auch sie gehören zur Einheit dazu. Es gibt das Leben nicht ohne sie. Es hat also gar keinen Sinn, sich gegen sie zu wehren. Jeder Abschied von einem Menschen, einer Beziehung, einer Lebensphase oder auch einer falschen Vorstellung oder Illusion ist der Beginn von etwas Neuem. Die Geburt braucht den Abschied von der Geborgenheit der Gebärmutter. Ohne das Ende einer vorherigen Phase gibt es keine Entwicklung. Wer sich dagegen wehrt, steckt fest, kann seine vorgesehene Form und Größe nicht erreichen und beginnt früher oder später, am Stillstand zu leiden.

Das Prinzip der Einheit sagt Ja zur Veränderung, denn auch das Neue, das kommen will mit Macht, gehört dazu, auch die Trauer um das Bisherige, der Schmerz um den Verlust, aber auch die Vorfreude auf das Kommende und die Dankbarkeit über den jetzigen Augenblick, der in seiner Schönheit nur sein kann, weil das Vorherige vergangen ist. Jeder Augenblick, den Sie erleben, birgt Schönheit in sich, mag er auch manchmal noch so schwer sein. Sie müssen die Schönheit nur sehen.

Wenn Sie den kleinen und großen Abschieden in Ihrem Leben zustimmen, ihnen die notwendige Achtung entgegenbringen, dann verlieren Sie alle Angst an diesem Punkt und können mit ausgebreiteten Armen das Neue begrüßen. Die dankbare Erinnerung und liebevolle Bewahrung dessen, was vorher war, gehört auch dazu und ehrt den Augenblick und auch das Neue, das vielleicht lange auf Sie gewartet hat.

Da, wie könnte es anders sein, auch der Frohsinn und der Humor dazugehört, gibt es keinen Grund, den Tod und all die kleineren Abschiede allzu ernst zu nehmen. Immerhin leben Sie genau jetzt, in diesem Augenblick. Grund genug, froh und dankbar zu sein, Vergangenes loszulassen und die Arme auszubreiten, komme, was da wolle.

Im Grunde können wir Menschen nicht anders als dem Leben zuzustimmen. Immer wenn Sie Ja sagen, sagen Sie Ja zum Leben. Immer wenn Sie Nein sagen, sagen Sie Nein zum Leben. Wenn Sie die Arme weit ausbreiten, so weit Sie können, posaunen Sie damit in die Welt hinaus: Leben komm her! Sie müssen dann nicht mehr lange warten. Denn Widersacher kommen Ihnen nicht mehr in Betracht.

Ich breite jetzt auch die Arme aus und umarme die Arbeit, die sich mir heute bietet und getan werden möchte. Nach all der Erholung, die ich mir nach dem letzen Blogeintrag gegönnt habe, es waren wirklich wundervolle Sachen dabei, bin ich wieder in der Lage, etwas zu tun. Die Arbeit gehört eben auch dazu. Als Goehte einmal am Schreibpult stand und ihn ein Freund zu einer Belustigung abholen wollte, lehnte Goehte entrüstet mit den Worten ab: „Und wer soll das hier alles tun?“

Arbeitszimmer Goehtes
Arbeitszimmer Goehtes

In diesem Sinne: Wenn der Abschied seine Zeit hatte, dann vorwärts, nur vorwärts, hinein ins Neue mit Lust!

Empfohlene Übung (heute mit 2 Teilen):

a: Nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit oder mehr und erinnern sich an die bisherigen Abschiede Ihres Lebens. Falls Sie auf einen Abschied stoßen, dem Sie nicht die gebührende Achtung und Aufmerksamkeit gewidmet haben, gehen Sie innerlich zurück und stimmen Sie zu. Stimmen Sie auch den Gefühlen zu, die dadurch ausgelöst werden. Sie gehören auch ganz wesentlich dazu.

b: Schaffen Sie sich einige Minuten Freiraum an einem Ort, an dem Sie sich wohlfühlen. Dort schauen Sie Ihren eigenen Tod an. Betrachten Sie ihn nicht als Widersacher, sondern als Freund, der Ihnen durch sein freundliches Warten Leben schenkt und der, wenn er einmal eintritt, etwas Besonderes für Sie bereithält. Dann breiten Sie die Arme aus und genießen Ihr Leben, wie es jetzt ist und wie auch immer es sich in Zukunft gestalten mag.

Empfehlung für neue Leser: Wenn Sie diesen Blog neu entdeckt haben, empfehle ich Ihnen, auch die älteren Einträge von Anfang an wie ein Buch zu lesen. Wenn Sie es wünschen, kommentieren Sie nach Lust und Laune. Auch Ihre Gedanken gehören dazu und bereichern die Welt. Sobald Sie schreiben, werden Sie gelesen!

Ihr

Karl-Heinz Rauscher

8 Kommentare »

  1. Lieber Karl-Heinz
    Ja, hier wo wir zu sein scheinen, sieht es so aus als ob das LEBEN ein Gegenteil habe. Und die einfachste Art, mit diesem Gedanken des Wahnsinns umzugehen, ist die wie du es beschreibst. Man geht damit ohne sich gegen irgend etwas zu wehren , zu verdrängen oder auszuschliessen. Mein Sohn war in dieser Hinsicht ein grosser Lehrer für mich. Natürlich lerne ich durch jede Begegnung mit einem scheinbar anderen Menschen oder einer Situation sehr viel über mich selbst über das kleine ich. Mein Sohn erkrankte mit 9 Jahren an MS. Innerhalb eines Jahres wechselte mein Sohn von körperlich gesund auf Schwerstbehinderte. Er konnte nicht mehr gehen, nicht mehr sprechen nichts mehr. Er war auf der körperlichen Ebene wie ein Baby. Im Geist voll da.Die Spastik verzog seine Wirbelsäule dermassen, das ihn zu füttern den ganzen Tag in Anspruch nahm, da er sich sehr oft verschluckte oder die Nahrung anstatt in die Speiseröhre in die Luftröhre gelangte. Oft wurde uns empfohlen, eine Magensonde zu legen, wogegen mein Sohn sich vehement wehrte. Also nahm ich mir die Zeit die er brauchte um zu essen, da es ja das einzige wahr, das er noch konnte und liebte. Dann kam der Tag, wo es nicht mehr möglich war , ihm oral die Nahrung einzugeben. Es wurde eine Magensonde gelegt. 2 Jahre lang mussten wir lernen, mit dieser Form von Nahrungsaufnahme zu leben. Am 30.4.14 bat mich mein Sohn, die Sonde abzustellen. Unsere Beziehung haben wir der Führung GOTTES unterstellt und alles, was wir entscheiden mussten übergaben wir, und baten um Führung. Ich hatte einen Traum in diesem sagte mir ein Mann, stell die Sonde ab, dein Sohn wird ertrinken.( Er hatte Wasser in den Beinen, das man auch mit Lymphtrainage nicht mehr wegbrachte , auch entwässerungstabletten halfen nicht. ) Am anderen Tag bat mich mein Sohn, die Sonde abzustellen. Ich war einverstanden und sagte zu ihm, auch das übergeben wir dem heiligen Geist.Er zeigte mit dem Daumen nach oben. Wir transportierten ihn vom Spital zurück ins Heim, wo er die letzten 3Jahre verbracht hatte. Man organisierte eine 24Stunden Betreuung. Die erste Nacht übernahm ich die Nachtwache. Auf der Fahrt von Zuhause ins Heim sah ich 3mal das Wort Paradies, einmal auf einem Auto das vor mir fuhr, dann eine Bushaltestelle und auf einem Plakat am Strassenrand. In dieser Nacht lachte mein Sohn. Sein Zimmer war erfüllt von Leben und auch die Betreuer vom Heim fragten mich, ob er jetzt wohl sterben würde, es sei nur pures Leben zu spüren . Ich war erfüllt von Dankbarkeit und einem alles umfassenden Frieden.Mein Sohn scherzte mit den Betreuerinnen und es war alles Friedlich und freudvoll. Keiner hatte Angst.Er hatte keine Schmerzen war bei vollem Bewusstsein und war einverstanden. Am 5.4.14 düste er nach HAUSE. Ja, sterben wir nicht jede Nacht und mit jedem neuen Tag beginnt ein neues leben, was machen wir daraus. Erwarten wir das Allerbeste, oder sind unsere ersten Gedanken. scheisse……Sagen wir ja zum neuen Tag und sind voller Freude was er uns wohl bringt? Ich darf soviel lernen oder besser verlernen, was ich mir selber beigebracht habe und das was schon immer wahr und immer sein wird, wieder anzunehmen. Ich liebe Dich
    Barbara

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      • Liebe Maria Anna
        Ja, grosse Seelen sitzen zur rechten Gottes. Mein Sohn war einer meiner grössten Lehrer. Bis zu seinem 10 Lebensjahr war er immer in Bewegung. Er fuhr Motorrad, spielte Hockey, fuhr Rollerblade und war ein ausgezeichneter Schwimmer. Wenn er sich nicht bewegte schlief er. Das änderte sich fast von heute auf morgen. Mit 12 sass er im Rollstuhl und konnte nichts mehr. Er holte durch sein so sein alle meine Schattenseiten ans Licht. Er gab mir 17 Jahre Zeit um das loslassen zu üben, er schenkte mir eine Milliarde lachen, durch den Weg mit ihm wurde mir gezeigt was wir wirklich sind. Es gibt keinen Tod . Das was zu sterben scheint, ist eine Illusion von uns selbst.Das was wir wirklich sind, kann man nicht verändern nicht berühren, nicht verletzen, dieses SELBST war nie gesund noch krank , es ist und bleibt ewig vollkommen.
        Folgendes Gedicht hörte ich 2 Wochen vor seinem „Tod“,
        Fühl dich geliebt und getragen in den scheinbar dunklen Tagen, ertrinkend in dem Meer von Fragen.
        Nur eine Frage die je war auf die ER Antwort gab.
        Das Himmelreich leuchtet noch immer, kein Hauch von Dunkelheit noch der geringste Schimmer hat es je berührt.
        Lass den Himmel dir jetzt geben und fang endlich an zu leben.
        Im Band der LIEBE stets verbunden ist alles Elend überwunden, es ist vorbei weil es nie war
        das wurd mir durch die Vergebung klar.
        Ich las meinem Sohn diese Gedicht vor und er jauchzte vor Freude und streckte den Daumen in die Höhe. Er teilte mir mit in Gebärdensprache , das er hier sei um zu erlösen und ich sagte ihm in seinen letzten Stunden, du bist mit Christus in deinem Innern ein Erlöser und jetzt „flieg nach hause.
        Ich möchte den Frieden die Freude und LIEBE mit dir teilen.
        Fühl dich geliebt und umarmt
        Barbara

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  2. Lieber karl-heinz alles in mir freut sich über deinen blog…es ist wie eine meditation, die sich sehr gut anfühlt! Ich lerne mit vergnügen mit dir und danke von ganzem herzen, dass du dein wissen mit anderen menschen teilst…denn auch die übungen verändern sofort etwas . Also weiter gehts im leben mit allem was dazugehört. Susanne

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  3. Guten Morgen Du Lieber,
    aaalsooo, lieber Karl-Heinz, mich würde ja schon sehr interessieren, was nun aus den koitierenden Fliegen geworden ist! Bist Du inzwischen Patenonkel von vielen kleinen, flauschigen Fliegenbabys geworden? Der „Herr der Fliegen“ sozusagen. Nun ja, Fliegen können ja manchmal penetrant nervig sein. Meistens gerade dann, wenn man am Sonntagnachmittag ein kurzes Mittagsschläfchen halten möchten und just beim endgültigen Hinabgleiten in die ersehnte Traumwelt krabbelt einem so ein lästiges Tierchen über die Nase. Da ist es bei mir dann (um ehrlich zu sein) knapp vorbei mit dem Gefühl der Einheit und „Annehmen was ist“. Da herrscht dann eher das dringliche Gefühl nach „greif Dir die Fliegenklatsche und hau druff“. Aber es stimmt schon, vieles im Leben scheint ähnlich lästig zu sein. Z.B. hab ich derzeit einen Nachbarn, dem es offensichtlich ein sehr erfüllendes Lebensgefühl verschafft, mitten in der Nacht Silvesterböller abzuschießen – und das ganze 2 Std. lang (wohlgemerkt: Wir haben noch nicht Silvester!). Und da ich auf dem Land wohne, wo sich niemand traut, was zu sagen, weil jeder „das harmonische Miteinander sucht und auf keinen Fall Streit will“ (hinter geschlossenen Türen aber auf ein Stück Holz beißt, um nicht laut los zu schreien vor Ärger), bin ich rüber zu dem Böller-Nachbar und bat ihn, doch bis Silvester zu warten (und das nachts um 23 Uhr). Das Ergebnis war, dass er noch ne Stunde Böllern drangehängt hat, wohl um mir klar zu machen, wer hier der „Herr der Böller“ ist. Nun gut. Nun übe ich mich darin, ihn in der Einheit zu betrachten (was mir in den letzten Jahrzehnten immer geholfen hat). Ich schaue auf ihn, mit der Gewissheit, dass er zu dieser Vielfalt und Lebendigkeit gehört, die dieser Welt innewohnt. Und ich weiß und fühle, dass wir Eins sind! Aber spielen wir einfach das Spiel des weltlichen Lebens weiter – und dazu gehört auch, dass man mal sauer sein darf.
    Karl-Heinz, wir kennen uns nun rund 18-19 Jahre. Und wie so vieles, was Du in dieser Zeit gelebt und geschaffen hast, ist auch dieser Blog eine echte Bereicherung. Glückwunsch und Danke dafür.
    Drückerle von Elke

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  4. Mein Nachbar hat einen grossen Steingarten. Dieser ist bepflanzt mit Pflanzenskulpturen und diese müssen regelmässig geschnitten werden.An einem lauen Herbsttag war der Gärtner da. Um das geschnittene Material aus dem Steingarten zu entfernen, benutzte er ein Gebläse. Dieses Ding ist sehr laut und ich „hasse“ diese Dinger. Ich war am meditieren. Zum Glück regte ich mich sehr schnell über diese Geräusche auf und sehr schnell hatte ich heftige Kopfschmerzen. Dazu möchte ich noch sagen, das ich schon bevor der Gärtner angefangen hatte zu arbeiten, einen Schmerz in der Wirbelsäule wahrnahm. Es fühlte sich sehr blockiert an. Eine Stimme in meinem innern sagte , die Kopfschmerzen sind da weil da eine Blockade in der Wirbelsäule ist, tu etwas dagegen. Dagegen tun war mir definitiv zu blöd. Ich kenne diese Stimme mit ihren Kommentaren in der Zwischenzeit recht gut. In all diesem war da dieser Beobachter. Da ich es liebe zu experimentieren mit allem was da ist, Schmerz Lärm, einfach alles was das Ego benutzt um zu trennen, nutzte ich nun um zu verbinden. Zuerst bedankte ich mich innerlich für diesen Moment, ich bedankte mich bei dem Gärtner, dann legte ich mich hin schloss die Augen und durch das beobachten der Gedanken wurden diese still, sprich, keine Gedanken mehr. Ganz zart war da eine Stille. Dieser schenkte ich meine ganze Aufmerksamkeit , dann schaute ich auf die Schmerzen. Es waren keine mehr da. Dann lenkte ich meine Aufmerksamkeit ganz bewusst auf den Lärm des Gärtners und was ist passiert; ich konnte mich nicht mehr aufregen auch wenn ich es versuchte, es ging nicht mehr. Das finde ich immer wieder sehr erstaunlich. An der der Stelle im Rücken wo es sich vorher so blockiert angefühlt hatte war nun eine sehr angenehme Wärme.
    Barbara

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  5. Der Nebel zieht ganz leis durchs Land
    kalt feucht und grau ist sein Gewand
    ich sitze am Bach ganz wach
    betrachte im Stillen die Natur
    Doch, was ist jetzt los
    das ist ja famos!
    wie aus dem nichts fängt an es zu tanzen,Milliarden von Wanzen
    nein es sind Kugeln winzig ganz klein, das kann doch nicht sein
    Milliarden von leuchtend drehenden Punkten,mir wird plötzlich ganz warm
    Gestalten schweben übers Feld, ich hab kein Geld, doch scheissegal
    ich staune bin glücklich, vergesse die Zeit
    mein Hund auch verweilt
    beim suchen der Maus
    Barbara

    Oh Gott Du mein Vater welch ein Theater wird gespielt auf Erden, wie soll das noch werden,
    wozu all die Masken ich hab jetzt genug von Schein und Betrug
    beginne zu leben beginne zu sein all das was ist mein
    nicht Susi nicht Karin nicht Trude nein, mich will ich sein
    schön oder hässlich dick oder dünn, das spielt keine Rolle
    ich bin DU und DU bist Mein
    ewig vollkommen im Lichte
    ich dichte jongliere mit Worten
    liebe es wie Torten aus Schokolade
    Halleluja

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  6. Einen wunderschönen guten Morgen an alle Liebeslichter, ich grüsse Gott in euch allen. Ohne euch hätte ich den Weg nicht gefunden. Wir sind alle wie EINS , das ist ein Lied von Unheilig. Immer mehr werden Worte der Wahrheit in Lieder verpackt , Krieger des Lichtes von Silbermond ist auch so eines oder der Augenblick von Helene Fischer;von einem Traum umgeben, das Mondlicht flüstert, keine Angst, in deinem Traum ist alles Illusion, der schrei nach Erlösung im Lied Heaven von Gotthard. Etwas das mich sehr berührt hat sind folgende Worte von Garry Renard aus seinem Buch Unsterblich: Jeden Tag, an dem du vergibst, schmelzen die Wirkungen aller Fehler wie Schnee in einem brennenden Feuer. Da ist keine Schuld mehr, kein Karma mehr, keine Angst mehr vor dem was kommen wird. Denn du bist dir selbst begegnet und hast deine Unschuld festgestellt, und alles, was darauf folgt, ist so natürlich wie Gott.
    Keine Geburt mehr und kein alter Tod; sie waren nur Vorstellungen. Solltest du wiederkommen, um noch einigen wenigen zu helfen, den Weg zu finden, so sei es; doch du bist kein Körper, du bist die Liebe, und es spielt keine Rolle, wo die Liebe zu sein scheint, denn da sie Liebe ist, kann sie nicht fehlgehen.
    Der Tag wird kommen, an dem Leiden unmöglich, Liebe überall und die Wahrheit das Einzige ist, was es gibt. Du hast dich schon immer danach gesehnt, häufig schweigend und ohne es zu wissen. Das Wissen darum, was du bist, ist jetzt sicherer, und die Liebe hat niemanden vergessen.
    Der Tag wird kommen, an dem die Welt das Lied des reinen Geistes singen wird, statt Klagelaute zu weinen, welche die Stimme für die Wahrheit verbergen. Der Tag wird kommen, an dem es nichts mehr zu vergeben gibt und es gut ist, mit deinen Brüder und Schwestern zu feiern.
    Dann wird der Tag kommen, an dem keine Tage mehr nötig sind. Und ihr werdet auf ewig als EINS in der Heiligkeit eurer unsterblichen Wirklichkeit leben.
    Ich wünsche euch allen einen freudvollen gesegneten Tag
    Barbara

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