Flüchtlinge gehören auch dazu. Das Prinzip der Einheit sagt in letzter Konsequenz, daß wir auch immer das Gegenüber sind. Wir sind also auch die Flüchtlinge.
Warum pferchen wir sie dann in Massenunterkünften zusammen und isolieren sie von unserer Gesellschaft? Der Gedanke, der dahintersteckt, ist der Gedanke der Angst. Wir haben Angst, daß wir unseren Wohlstand teilen müssen. Wenn wir den Flüchtlingen, die es zu uns geschafft haben, ein gutes Leben bereiten, dann kommen immer mehr, glauben wir, die etwas von uns wollen. Zum Schluß sind wir selbst arm. Doch das ist der Gedanke der Trennung, der nichts von Einheit weiß.

In der Einheit braucht man keine Angst zu haben. Wer im Prinzip der Einheit denkt, ist sicher, daß genügend für alle da ist. Geben zieht Nehmen nach sich. Wir brauchen keine Angst haben. Im Gegenteil: Wer ängstlich daran festhält, was er hat, wird es verlieren.

Geben wir also, was wir haben, dann werden wir bekommen, was wir brauchen.

Wir haben so viel und können so viel geben, Geld, Zeit, Wissen, Ideen, Kleider, Wohnraum, Gemeinschaft. Es gibt Menschen, die jetzt unter uns wohnen, die das alles brauchen.

Was können wir für die Flüchtlinge tun? Die Antwort auf diese Frage kann jeder selbst finden. Wenn Sie das Prinzip der Einheit als Grundlage für Ihre inneren Einstellungen wählen, fällt Ihnen ganz gewiß etwas ein. Möglichkeiten gibt es viele.

Ich nehme mir vor, in der ersten Dezemberwoche ein Flüchtlingsheim in München oder Umgebung zu besuchen, einfach so, als Mensch, der von Einheit weiß. Vielleicht bringe ich etwas mit, vielleicht nehme ich zwei, drei Menschenbrüder mit in die Stadt und zeige ihnen München oder die Berge oder einen der schönen bayerischen Seen, lade sie zum essen ein, höre, was sie erzählen, wie es ihnen geht, was sie brauchen.
Bei einem späteren Termin hätte ich am liebsten ein Kamerateam dabei, damit auch andere Menschen dieses Erlebnis teilen können. Denn Flüchtlinge sind in erster Linie keine Flüchtlinge. In erster Linie sind sie Menschen, Schwestern und Brüder, die Hilfe, Anteilnahme und Unterstützung brauchen. Natürlich werde ich bei Filmaufnahmen die Würde aller Beteiligten wahren.

Wer ein Kamerateam hat oder Ideen dazu, kann sich gerne bei mir melden. Kontaktaufnahme über Karl-Heinz@Dr-Rauscher.de oder über die Kommentare zu diesem Blog.

Das Prinzip der Einheit wird als Hintergrundphilosophie in meinem Roman „Das Herz des Schweigens“ im Laufe der dramatischen Heilung der Romanfigur Madeleine dargestellt. Die Kulturjournalistin Christina Haberlik hat eine sehr schöne Rezension geschrieben, in der sie auch auf die Parallelen zur aktuellen Weltpolitik eingeht:
http://www.dr-rauscher.de/Christina_Haberlik.html

Empfohlene Übung: 

Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, setzen sich an einen ruhigen Ort oder machen einen Spaziergang. Stellen Sie sich folgende Frage:
Wo haben Sie Angst, etwas zu verlieren? Wohlstand, Geld, Sicherheit und so weiter. Wenn Sie eine Angst dieser Art in sich entdecken, legen Sie sie für einen Moment zur Seite. Dann erinnern Sie sich daran, was das Prinzip der Einheit sagt:
„Sie sind mit allen Quellen dieses Universums verbunden. Sie werden immer alles haben, was sie zu einem guten Leben brauchen.“
Jetzt kommt der Kern dieser Übung:
Gehen Sie einen ganzen Tag bis zum nächsten Morgen davon aus, daß dieser Satz stimmt, daß es sich genau so verhält.

Empfehlung für neue Leser: Wenn Sie diesen Blog neu entdeckt haben, empfehle ich Ihnen, auch die älteren Einträge von Anfang an wie ein Buch zu lesen. Wenn Sie es wünschen, kommentieren Sie nach Lust und Laune. Auch Ihre Gedanken gehören dazu und bereichern die Welt. Sobald Sie schreiben, werden Sie gelesen!

Ihr

Karl-Heinz Rauscher
http://www.dr-rauscher.de

2 Kommentare »

  1. Ich habe viel über das Flüchtlingsthema für mich selbst geschrieben, damit ich es besser verstehen lerne warum das derzeit so ist und Vertrauen entwickeln kann.
    Dabei bin ich auf folgendes gestossen:
    1. Es ist selbstverursacht durch Eroberungen, Ausbeutung, weg schauen von der Armut
    und wir nennen es auch noch: Die dritte Welt…………allein diese Aussage ist trennendes Prinzip…
    und fühlt sich an wie..die Ausgestossenen (ist ja auch irgendwie so).
    Also wirkt hier das Prinzip von Ursache (verursacht) und Wirkung
    2. Flucht: Spiegelgesetz, vor was flüchten wir, oder von was. Vor uns selbst? vor unserer Angst vor Verlust?
    3. Welche Teile IN uns haben wir ausgestossen, abgetrennt von uns oder in den inneren Keller gesperrt? Da könnte man hinschauen, was man genau von den Flüchtlingen befürchtet, oder welche Bewertungen man hineingibt.
    4. Es könnte auch eine Wiedergutmachung (Karmaerlösung)sein für das, dass wir heute noch ihre Länder und die Menschen ausbeuten und sie in Armut lassen.
    5. Vor zwei Jahren erhielt ich die Botschaft, dass viele Menschen aus ihren Häusern und Ländern weg MÜSSEN, damit eine Veränderung im Bewusstsein derer und vieler Beteiligten Menschen statt finden kann. Sonst verlängert sich wiedermal ein Weiterkommen im spirituellen Bewusstsein der Erde (Menschen) kollektiv. Es fühlte sich so an, als wenn in einigen Ländern ein Einheitsbewusstsein nicht vorhanden ist, eher erstarrt und zurückgeblieben und wie eine versteinerte Masse, welche die Erde zurück hält sich in eine höhere Ebene zu erheben. Deshalb die Zerstreuung vieler Menschen um diese versteinerte Masse (symbolisch gemeint) aufzulockern.
    Ich selbst beobachte mich genau, was es da so in mir denkt in diesem Thema und fühle auch manchmal
    begrenzende, trennende Gedanken. Jedoch möchte ich dann alles in mir hinterfragen, ob das wirklich richtig ist wenn ich hier zeitweise auch Bedenken und Ängste fühle. Ich möchte soweit in mir vordringen, damit ich die Wahrheit von Einheitsbewusstsein erfühle. Dann sieht man diese Dinge unter einem anderen LICHT und die Ängste und Bedenken verblassen nach und nach.
    Ich stelle mir manchmal vor, in unserem Land sind NUR Deutsche. Ehrlich gesagt würde mit dann die Vielfalt und anderes fehlen. Ich bin mit Menschen aus anderen Ländern groß geworden und sie haben uns bereichert mit ihrer Offenheit, Hingabefähigkeit, Verbundenheit, Freude und Andersartigkeit.
    Natürlich gibt es auch Menschen die Hass in sich tragen, aber Hass und Rache ist doch schlussendlich Selbsthass. Ich bete auch für Frieden, Liebe, Einheitsbewusstsein und spirituelles Wachstum auf der Erde. Ich schaue gerne auf das Gute was schon da ist und auf die vielen Menschen die Veränderung herbei führen und sich im geistigen Wachstum befinden und dadurch zur Veränderung mit wirken. Man kann erstmal bei sich selbst anfangen und Eigenverantwortung und Selbstreflektion vornehmen. Ich gebe zu das ist nicht immer einfach die Dinge so zu durchblicken wie sie wirklich sind.

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