Mexiko gehört auch dazu.                        Newsletter bestellen!

Nach Mexiko reise ich einmal nie. Das sagte ich in den letzten Jahren öfters. Warum weiß ich eigentlich nicht. Es stand nie zur Debatte. Zu gefährlich, Korruption, Drogenkrieg, Kidnapping. Vor allem, was sollte ich in Mexiko.
Man soll allerdings niemals nie sagen, sonst kommt es genauso. Als ich die Einladung vom Sowelu-Institut (www.constelaciones.com.mx) in Mexiko-City bekam, meine Art der systemischen Aufstellungsarbeit auf einem internationalen Kongreß zu demonstrieren, habe ich natürlich zugesagt.

Vor wenigen Tagen kam ich zurück. Es war eine wirklich wundervolle Erfahrung. Die Menschen auf dem Kongreß waren offen für die Aufstellungsarbeit, herzlich von Grund auf und dankbar für jeden neuen Input auf dieser Ebene. Viele hatten bereits eine Ausbildung in Systemaufstellungen absolviert.
All die neueren Entwicklungen der letzten Jahre konnte ich dort demonstrieren. Vor allem die Aufstellungen mit Symptomen, Organen und Krankheiten fand großes Interesse. Ein Rückenschmerz, der in Kombination mit einer großen, unverstandenen Traurigkeit auf ein früheres Leben hinweist. Ein Bauchschmerz, der sich als Botschaft einer Kinderseele an die zukünftige Mutter herausstellt. Zukunftsmusik, die schon in der Gegenwart ertönt und den Weg für neues Leben bereitet. Ach alte Lasten aus Kriegszeiten und politischer Unterdrückung durften abfallen.
Intensiv war die Aufstellungsarbeit mit chronischer Arthritis, die an einen toten Zwillingsbruder erinnert, mit Brustkrebs, der die archaische Kraft einer Ururgroßmutter in Erinnerung ruft, und mit Schlaflosigkeit, die bis in den spanischen Bürgerkrieg zurückweist.

Überhaupt Krieg und Frieden. Anngwyn St. Just (www.acst-international.com/g_bio.html), eine bekannte Traumaspezialistin aus USA, leitete gemeinsam mit mir den Workshop „Männer, Frauen und Frieden“. Die Kriege der letzten Generationen reichen noch bis in die Paarbeziehungen unserer Zeit hinein. Die Sehnsucht nach Frieden ist groß. Zum Abschluß geschah eine archaische Aufstellung mit dem Thema „Frieden und Krieg“, die alle Anwesenden berührte und tatsächlich bei vielen ein ungeahntes Gefühl von Frieden hinterließ. An der Dokumentation dieser Aufstellung arbeiten wir gerade, um allen Interessierten Zugang dazu zu verschaffen.
Die nächsten Workshops „Männer, Frauen und Frieden“ finden Sie hier.

Nach all den positiven Erfahrungen auf dem Kongreß breitete sich bei der Abschluß-Zeremonie eine ausgelassene, freudige Stimmung aus, die mich immer noch begleitet.

Dieser Kongreß war ein besonderer „circle of all“ für mich und bestärkte mich in der Gewißheit, daß Frieden möglich ist.

Mexiko circle of all

Folgende Übung kann ich Ihnen nach diesen Erfahrungen anbieten:

Nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit, in der Sie durch nichts abgelenkt werden. Dann stellen Sie sich die Frage:
Gibt es in meinen Beziehungen im Moment einen Kampf oder einen Krieg?
Wenn Sie fündig werden, stellen Sie sich Ihr Gegenüber vor und zwischen Ihnen den Kampf. Lassen Sie dann zu, daß der Frieden sich neben dem Kampf voll aufrichtet.
Beobachten Sie in aller Ruhe, was in Ihnen und um sie herum geschieht.

Ihr

Karl-Heinz Rauscher                           Newsletter bestellen!
www.dr-rauscher.de

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