Wie Racheaggression zu Autoaggressions-Krankheiten führt 

Endlich Einblick in eine verborgene Welt

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Aggression. Die erste Art ist die Aggression eines Angreifers. Sie ist auf andere Menschen gerichtet, die nichts dazu getan haben, die Aggression des Angreifers hervorzurufen.
Die zweite Aggression ist die Verteidigungsaggression. Sie kann im weiteren Verlauf zur Racheaggression werden.

Die Verteidigungsaggression ist eine gesunde Reaktion auf einen Angriff. Jeder wehrt sich, wenn ihn jemand angreift. Man schützt Leib und Leben, das eigene und das der Menschen, die einem nahe stehen. Um das Leben zu verteidigen, wird alles an Kraft mobilisiert. Man wehrt sich.
Die Verteidigungsaggression richtet sich auf den Aggressor, den Täter. Wenn man die Verteidigungsaggression nicht zeigen kann, weil man zu schwach ist, gefangen ist, Angst um das eigene Leben hat oder zu spät kommt, dann hat man ein Problem. Die Täter sind weg, nicht mehr erreichbar. In diesem Fall wird die Verteidigungsaggression zur Racheaggression.
Man will Rache nehmen, die Aggression ins Ziel, zu den Tätern bringen. Wenn man der Täter nicht habhaft wird, kann sich die Racheenergie nicht auswirken. Sie bleibt im eigenen Energiefeld und im eigenen Körper als zerstörerische Kraft stecken, die ungerichtet im Inneren kreist. Racheenergie folgt dem Energieerhaltungssatz, der besagt, daß sich Energie nicht in Nichts auflösen kann, sondern sich nur transformieren kann, indem sie Energie abgibt, sich also ihrer Natur folgend auswirkt. Racheaggression muß also etwas tun. Das liegt in ihrer Natur. 
Wenn sie in einem Menschen stecken bleibt, weil die Täter, auf die sie sich stürzen will, nicht erreichbar sind, beginnt sie, sich gegen den Körper und die Seele dieses Menschen zu richten. Die Folge sind Autoaggressionskrankheiten, z. B. Krebs, Rheuma, Polyarthritis, Multiple Sklerose, Polymyalgie, Hautausschläge, Allergien, Depressionen mit suizidaler Gefährdung und vieles mehr.

In den Symptomaufstellungen zeigt sich diese Dynamik bei vielen Autoaggressionskrankheiten, wenn sich Racheaggression im Energiefeld des/der Klient/In befindet.

Aus zwei Bereichen kann Racheaggression stammen:

  1. Familiensystem (häufigster Fall)
  2. Frühere Inkarnationen

Familiensystem:

Ein Familienmitglied einer früheren Generation erlebt mit, wie unschuldige, wehrlose Menschen angegriffen oder ermordet werden. Dieses Familienmitglied gehört nicht zu den Tätern, sondern hat den Impuls, den Opfern zu helfen und gegen die Täter vorzugehen, unterdrückt diesen Impuls aber, weil es selbst gefangen und hilflos ist (z. B. Holocaustüberlebende) oder aus Angst, selbst erschossen zu werden (z. B. deutsche Soldaten, die Zeuge von Kriegsverbrechen waren).

Häufig ist auch der Fall, daß das Familienmitglied zu spät kommt, die Morde schon geschehen sind, man aber die Leichen sieht und nichts mehr tun kann.

 Viele unserer Vorfahren haben solche Situationen im 1. und 2. Weltkrieg erlebt. Diejenigen, die den Krieg oder den Holocaust überlebt haben, nehmen die Racheaggression im Inneren mit nach Hause. Auch wenn man das Geschehene vergessen will, um irgendwie „normal“ weiterleben zu können, bleibt die Racheenergie weiterhin da, zirkuliert im eigenen Inneren, ist Teil des eigenen Energiefeldes und kann über epigenetische Vorgänge über mehrere Generationen an die Nachfahren weitergeben werden. In den Nachfahren können dadurch Autoaggressions- und Autoimmunkrankheiten ausgelöst werden.

Wenn in einer Aufstellung bei einem Familienmitglied der Kriegsgeneration Aggression im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen oder Genozid auftritt, bedeutet das nicht immer, daß es sich bei diesem Familienmitglied (Vater, Großvater oder Urgroßvater) um einen Täter handelt. Man muß genau hinschauen, wohin sich die Aggression im Einzelfall richtet. Wenn sie sich auf die Opfer richtet, dann war dieses Familienmitglied ein Täter. Wenn sich die Aggression auf die Täter richtet, handelt es sich wahrscheinlich um Rache-Aggression. Das bedeutet, daß das Familienmitglied kein Täter war, sondern zu den mitfühlenden Menschen gehört hat, aber keine Möglichkeit hatte, die Opfer zu schützen oder zu rächen. 

Sobald in der Aufstellung klar wird, daß der Vorfahre von Racheaggression erfüllt ist und daß die Täter das Ziel der Racheaggression sind, fühlt sich der Vorfahre bereits entlastet. „Endlich versteht jemand, wie es mir ergangen ist“.
Gleichzeitig sieht man oft schon eine Schwächung der Autoaggressionskrankheit in der Aufstellung. Rein durch das Wissen um die Zusammenhänge, indem man sich bewußt wird, was geschehen ist, wird also bereits eine Heilbewegung eingeleitet.

Das ursprüngliche Trauma ist dadurch aber noch nicht gelöst. Die Racheaggression, die den Träger bereits verläßt und sich auf die Täter stürzen will, erreicht diese aber noch nicht. Die Täter sind noch in ihrer aggressiven Täterenergie, die Opfer noch im Trauma leidend erstarrt. In solchen Situationen biete ich meinen Klienten an, mit den schamanischen Heilenergien von „Healing Voices“ zu arbeiten. Diese universellen Heilenergien umgeben uns zu jedem Zeitpunkt. Sie sind kraftvoll und oft auch willens, uns Menschen zu helfen. Indem ich mich als Medium für diese Heilkräfte zur Verfügung stelle, können sie sich im Energiefeld des/der KlientIn heilend auswirken. Dabei kommt es zu einem erstaunlichen Phänomen:
Die Heilkräfte von „Healing Voices“ richten die Rache-Aggression auf die Täter, entmachten sie, zerstören sie regelrecht und erreichen so, daß die Täter und die Täteraggression energetisch aus dem Familiensystem und damit den Energiefeldern aller späteren Familienmitglieder verschwinden. 

Das Familienmitglied, das den Angriff der Täter auf die Opfer tatsächlich als Zeuge miterlebt hat, ist damit von Racheaggression befreit. Damit verläßt die Rache-Aggression auch das Energiefeld der Nachfahren. Die Autoaggressionskrankheit hat keinen Urgrund mehr, aus dem sie sich nähren könnte. Sie geht oft in der Aufstellung zu Boden und hat das Gefühl „in die Erde zu vergehen“. Auf der energetischen Ebene ist zu diesem Zeitpunkt bereits Heilung eingetreten.
Auf der körperlichen Ebene dauert es oft noch eine gewisse Zeit, bis sich die Körperzellen auf die veränderte energetische Situation eingestellt haben und die Besserung der Symptome fühlbar wird. Im Verlauf von mehreren Wochen können belastende Medikamente wir Cortison bei Rheuma oder Antidepressiva reduziert und abgesetzt werden.

Frühere Inkarnationen

Auch ein Trauma in einer früheren Inkarnation kann Racheaggression hervorrufen.
Häufig handelt es sich um Racheaggression gegen die Täter, die den- oder diejenige, die man im früheren Leben war, ermordeten. Diese Art der Racheaggression hat die Potenz, die Grenze zwischen den Inkarnationen zu überwinden und taucht dann im Energiefeld des jetzigen Lebens auf, kreist im Körper und kann hier ebenfalls Autoaggressionskrankheiten auslösen. Auch Depressionen haben autoaggressive Züge, können sie doch zur maximalen Selbstaggression im Suizid führen.

Auch in solchen Fällen arbeite ich mit Healing Voices, die hier genauso wie im Familiensystem die Racheaggression auf die Täter und die Täterorganisation richtet.
Ein typisches Beispiel ist die Folter und Ermordung von Menschen durch die Schergen der katholischen Kirche im Mittelalter. Es gibt aber auch viele andere Beispiele in verschiedenen Epochen.

Für die Leiter von Systemaufstellungen ist es essentiell, um die Vorgänge und die Mechanismen der Racheenergie in der menschlichen Psyche zu wissen, damit man sie in den Aufstellungen erkennen und einer Lösung zuführen kann. 
Da sich geblockte Racheaggression tief im Unbewußten versteckt, also zunächst niemand davon weiß, empfehle ich bei jeder Autoaggressionskrankheit eine Symptomaufstellung, um die energetische Ursache zu finden. Natürlich gibt es auch andere energetische Hintergründe dieser Erkrankungen. Die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch, daß Rache-Aggression beteiligt ist. 

Ihr

Karl-Heinz Rauscher

www.dr-rauscher.de

2 Kommentare »

  1. Sehr geehrter Herr Dr.mRsusvher, es immer wieder aufmerksam Ihre Berichte zu schicken. Es ist erstaunlich was Sie alles können. Ich bin Gott sei Dank ein positiver allerdings ungeduldiger Mensch. Wenn mir etwas nicht passt ( ich lebe alleine) also kann ich dann in meiner Wohnung meine Wut oder Sggression rausbrüllen und störe niemanden dabei. Menschen , die mir auf den Wecker gehen, lasse ich viel Zeit (kann auch geduldig sein) dann schau ch mir das eine Weile an und dann werden sie verabschiedet. Ich bin nicht bereit mir ständiges Gejammer anzuhören und Ratschläge werden nicht bauchtet, also verabschiede ich mich von solchen Mensvhen. Lieber habe ich nur wen’ge wirklich gute Freunde. Auch hatte ich Hlück im Krieg, wurde weder ausgebombt noch nur Ort von den Smerikanern bedroht, also auch da hatte ich Glück und keine Probleme diese Zeit als Belastung anzusehen. Im Gegenteil gegen die heutige Zeit hatten wir s noch schön, könnten auf der Straße spielen, auf Bäume klettern und Unfug treiben. Es hat mich sehr gefreut Sie damals (schon ein paar Jahre) einfach auf der Straße anzusprechen und immer wieder von Ihnen zu hören, Sie sprechen mir aus der Seele. Vielen Dank dafür

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