Tiere gehören auch dazu.

Sie gehören nicht nur allgemein dazu. Sondern sie gehören zum „circle of all“. Sie sind also vollwertige Mitglieder der Weltengemeinschaft oder wie die Indianer es ausdrücken: Sie sind unsere Brüder und Schwestern.

Als Mitgeschöpfe gebührt ihnen die volle Achtung.

Der Gedanke, daß sich der Mensch die Erde untertan machen solle, daß er also etwas Besseres unter all den Lebenwesen ist, ist schon lange überholt. Im „circle of all“ ist man als Mensch mit allen anderen auf Augenhöhe.

Wenn ein Indianer auf die Jagd geht, verbindet er sich zuerst innerlich mit dem Geist der Tiere, entschuldigt sich dafür, daß er das Fleisch der Tiere zum Überleben für seine Familie braucht und bittet die Tiere, sich zu zeigen und sich so zur Verfügung zu stellen. Nachdem er das Tier erlegt hat, opfert er Mutter Erde und legt dazu eine Brise Tabak neben den Kopf des Tieres, spricht weiterhin mit dem Geist des Tieres, bewundert es für seine Schönheit und Stärke und bedankt sich für die Gabe. Er mag vielleicht noch hinzufügen, daß auch er einmal sterben werde, daß kein Unterschied ist zwischen ihnen und daß sie beide Geschöpfe des einen Schöpfers sind.

Heute brauchen wir nicht mehr unbedingt Fleisch, um überleben zu können. Wenn man dennoch Fleisch ißt, kommt es darauf an, mit welchem Geist man das tut. Mitgefühl mit dem Mitgeschöpf ist dabei wichtig. Wenn man Mitgefühl im Herzen trägt, kann man kein Fleisch von Tieren mehr essen, die unter tierunwürdigen Bedingungen aufgewachsen sind.
Wir wissen bereits, daß wir mit solchem Fleisch ungesunde Substanzen zu uns nehmen. Auf energetischer Ebene verinnerlichen wir damit auch das Leid der Tiere, was einfach nicht gesund und aufbauend sein kann.
Manche Menschen fühlen sich schon Minuten nach dem Verzehr solchen Fleisches energetisch schlecht, müde und, wenn sie genau hinfühlen, auch traurig.

Das Fleisch von Tieren aus artgerechter Haltung mit dem Gefühl von Dank und Bewunderung dem Tier gegenüber zu genießen, kann aufbauend sein und Verbindung schaffen.

Ein Tier, das man als Bruder oder Schwester empfindet, kann man nicht quälen. Mit Mitgefühl im Herzen könnten die Forscher keine Tierversuche mehr machen. Sie müßten alle Tiere freilassen und gute Plätze für sie suchen, wo man sie als Mitgeschöpfe achtet. Als Bürger könnte man verlangen, daß alle Medikamente, bei deren Entwicklung Tierversuche beteiligt waren, gekennzeichnet werden. Wenn man die Wahl hätte, könnte man sich dann für Medikamente entscheiden, für deren Entwicklung keine Tiere gequält werden mußten. Wieviel von dem Leid der Tiere energetisch in den Tabletten gespeichert ist und so auch in unseren Körper gelangt, wissen wir einfach nicht. Darüber gibt es „noch“ keine Untersuchungen.

Die Seele aber weiß, daß es keine Gesundung auf dem Boden von Folter eines Mitgeschöpfs geben kann. Der Nutzen ist nur vordergründig.

Die Weisheit und Energie der Tiere wird unterschätzt. Anna Breytenbach aus Südafrika hat gelernt, mit Tieren zu kommunizieren, sie spricht innerlich mit ihnen und hört ihnen zu. Dabei zeigt sich Erstaunliches. Hier Ihre website:

http://www.animalspirit.org

Folgendes Video zeigt, wie sie mit einem traumatisierten, schwarzen Panther kommuniziert. Das Video ist auf Englisch. Die Veränderung in der Ausstrahlung des Panthers ist aber auch für diejenigen deutlich zu sehen, die kein Englisch können.

Dem Panther gefällt sein Name nicht, er fände einen anderen Namen angemessener. Unglaublich, aber überzeugend. Ein paar Minuten Zeit für eine unglaubliche Geschichte:

Tiere gehören auch dazu.

Wir werden reicher, wenn wir sie in unseren „circle of all“ aufnehmen. Gegenseitige Achtung befreit das Herz von der engstirnigen Überheblichkeit des Unwissenden.

Die Tiere sind ganz natürlicherweise mit dem großen Ganzen verbunden. In manchem können Sie uns ein Vorbild sein. Wenn wir vom hohen Roß heruntersteigen, werden wir beschenkt.

Empfohlene Übung:

Immer wenn Sie ein Tier sehen oder mit einem Tier Kontakt haben, nehmen Sie es in Ihren „circle of all“ auf. Achten Sie es innerlich als Mitgeschöpf und kommunizieren Sie mit ihm auf Augenhöhe. Öffnen Sie Ihr Herz und schauen Sie in Ruhe, was geschieht.

Ihr

Karl-Heinz Rauscher
http://www.dr-rauscher.de

3 Kommentare »

  1. Ein Tier dem man einen Namen gibt kann man nicht essen. Sollte man meinen, stimmt leider auch nicht immer. Ich selbst kann gut auf Fleisch verzichten bzw. bewusst konsumieren. Mein Kater bekommt allerdings Katzenfutter mit Fleisch. Tja! Der Respekt all unseren Mitgeschöpfen gegenüber tut uns selbst gut und schafft uns ein besseres Leben. Schwierig wird es mit den Menschen die Gewalt ausüben, egal in welcher Form und wem gegenüber. Aber auch sie gehören zum „circle of all“. Ich muss oft an die Geschichte mit den 2 Wölfen denken, die in der Brust eines jeden Menschen leben. Der gute und der böse. Es gewinnt immer der, den wir füttern! Bin ich überheblich wenn ich ein Problem mit gewalttätigen Menschen habe??

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  2. Ausgrenzung hat immer seinen Preis. Das, was man ausgrenzt, kommt irgendwann zurück, auch die Gewalt. Das Thema ist wichtig und interessant. Beginnen kann man damit, sich zu fragen, wie man selbst zur eigenen Kraft, der Gewalt in sich, zur Aggression auch als positiver Kraft und zur Fähigkeit, sich selbst und anderen Schutz zu bieten, steht.
    Natürlich gehört alles irgendwie dazu. Aber man muß sich den eigenen Platz im circle of all verdienen, indem man alle und alles andere grundsätzlich achtet, zunächst einmal ohne Beurteilung. Wenn man das wirklich schafft, dann verändert sich die Welt um einen herum. Die Gewaltbereitschaft der anderen ist dann nicht das vorrangige Problem.
    Als Tip: Wenn Dir Gewalt Angst macht, kann man sich fragen, wo sitzt mir persönlich Gewalt und Angst im Nacken. Manchmal gibt es familiensystemische Zusammenhänge, die zeigen, daß Vorfahren mit dem Thema entweder als Opfer oder als Täter zu tun hatten. Eine Familienaufstellung könnte das klären.

    Natürlich gehört auch der Schutz vor Gewalt zum circle of all. Das heißt, bin ich bereit und fähig, meine Kraft zu meinem Schutz und Wahrung meiner Grenzen und Integrität einzusetzen. Aggression heißt ja „voranschreiten“, kann also positiv oder negativ eingesetzt werden, wobei positiv und negativ relativ ist, sich bei genauerem Hinsehen manchmal als das Gegenteil entpuppt, oder zumindest das Gegenteil nach sich zieht.

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    • Danke für Deine Antwort. Ich glaube nicht, dass ich so viel Angst vor Gewalt habe. Aber Du hast Recht, wenn Du das „Werten“ ansprichst. Das ist sehr, sehr schwer „immer“ zu leben, also eben nicht werten. Alles und alle achten ohne Bewertung, ja aber leicht ist es nicht. Aber es ist wahrscheinlich der einzige Weg zu Zufriedenheit und Frieden und auch Glück. Warten, dass der „andere“ sich zuerst ändert hat noch nie funktioniert. Ich übe und freue mich auf Deine Beiträge! Alles Liebe für Dich.

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